IBM hat einen speziellen Prozessor zum Preis von 125.000 Dollar angekündigt, der die Datenbank-Operationen auf Mainframes beschleunigen soll. Das Modul namens „“System z9 Integrated Information Processor“ oder kurz „zIIP“ soll Prozesse in der DB2 Datenbank-Software in Verbindung mit dem z/OS Betriebssystem der Mainframes beschleunigen.
Insbesondere sollen Business-Software-Anwendungen von Firmen wie SAP nun deutlich schneller laufen, so der IBM-Manager Collette Martin. Mit dem jetzt vorgestellten Produkt will Big Blue die zeitweilig schon auf dem Abstellgleis befindlichen Mainframes wieder stärken ins Bewusstsein der Kunden rücken. Insbesondere der harte Wettbewerb beispielsweise von Unix-Systemen hat den teuren, aber leistungsstarken Mainframes das Leben schwer gemacht.
Schon bisher hat IBM zwei ebenfalls je 125.000 Dollar teure Hardware-Beschleuniger für seine Mainframes angeboten. Die vor sechs Jahren vorgestellte „Integrated Facility for Linux“ (IFL) soll Linux schneller machen. Vier Jahre später folgte der „zSeries Application Assist Processor“ (zAAP), der Java-Programmen Beine machen sollte.
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