Mehrere hundert Computer eines Berliner Unternehmens sind vor kurzem von Gerichtsvollziehern und DV-Sachverständigen unter die Lupe genommen worden. Die Aktion war Teil der aktuellen Kampagne gegen Softwarepiraterie, die von der BSA (Business Software Alliance ; www.bsa.de ) initiiert worden war.
Nach Angaben der BSA wurde in insgesamt vier Büros umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, weitere Ermittlungen im Großraum Berlin seien am Laufen. Die BSA ist ein Interessenverband für den Schutz und legalen Einsatz von Software, dem unter anderem Apple, Microsoft, Symantec und Corel angehören.
Nach einer umfangreichen Werbekampagne habe man gezielte Hinweise auf illegale Software bei verschiedenen Berliner Firmen erhalten, erklärte die BSA. In Radiospots und Zeitungsanzeigen habe man explizit Firmenmitarbeiter angesprochen, sich mit dem Problem illegaler Software am Arbeitsplatz auseinanderzusetzen. „Kein Arbeitnehmer muß einen illegalen Arbeitsplatz akzeptieren“, erklärt der Regional-Manager der BSA für Mitteleuropa, Georg Herrnleben.
Der Verband gibt an, daß in den ersten zehn Monaten dieses Jahres Firmen, bei denen illegale Software entdeckt worden war, insgesamt 417.000 Mark Schadenersatz zahlen mußten. Außerdem mußten die Unternehmen für 493.000 Mark Software nachlizenzieren.
Kontakt:
BSA-Hotline, 0800 / 1718010
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