Intel (Börse Frankfurt: INL) arbeitet an Pentium III-Prozessoren für mobile Geräte, die auf der Speedstep-Technologie basieren und noch weniger Strom verbrauchen als bisher. Die Chips sollen nächstes Jahr auf den Markt kommen. Die Prozessoren gehen früher als geplant in die Produktion, da Intel den im Januar angekündigten Crusoe-Prozessor von Transmeta etwas entgegensetzen will.
Pikanterweise kündigte Intels Vizepräsident Frank Spindler die neue Prozessorgeneration auf dem Microprozessor-Forum an, wo auch Transmetas Chef David Ditzel weilte. Der fühlte sich durch die Konkurrenz eher geschmeichelt und meinte, durch den Einstieg Intels in den Niedrigenergie-Markt würde das Konzept seiner Firma aufgewertet. Durch den Einsatz von Crusoe-Prozessoren oder den jetzt angekünidgten Pentium IIIs soll die Batterie eines Mini-Notebooks bis zu zwölf Stunden länger halten.
Laut Ditzel wird der Unterschied zwischen dem Transmeta-Chip und dem Intel-Produkt bei ungefähr einem Viertel Watt liegen. Crusoe-Prozessoren verbrachen durchschnittlich zwischen 0,5 und 0,75 Watt, die neuen Intel-Chips werden bei ungefähr einem halben Watt Verbrauch liegen. Zunächst will Intel einen Pentium III-Prozessor auf den Markt bringen, dessen Taktung zwischen 500 MHz bei Kabelbetrieb und 300 MHz bei Batteriebetrieb schwankt. Die Kernspannung wird auf ein Volt fallen. Der aktuelle 600 MHz low-power-Speedstep Pentium III arbeitet mit 1,1 Volt. Der 500 MHz-Variante im ersten Halbjahr wird in der zweiten Jahreshälfte eine 600 MHz-Variante folgen.
Auf dem Micorprozessor-Forum kündigte Intel auch ein 440 MX Chipset mit aktivem Energiemanagement für den mobilen Einsatz an. Das Bauteil wird durchschnittlich ein halbes Watt nutzen, so dass der gesamte Verbrauch auf ungefähr ein halbes Watt gedrückt werden kann. Des weiteren forscht die Chipschmiede nach Wegen, um den Energieverbrauch von Notebookdisplays zu drücken und mehr „Saft“aus Lithium-Ionen-Batterien zu holen. Intel denkt daran, in entsprechende Firmen zu investieren.
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