Die Westdeutsche Landesbank hat sich am Montag nicht zu Presseberichten äußern wollen, wonach ein Konsortium unter ihrer Führung ein Milliardengebot für den Festnetz-Bereich von British Telecom abgegeben hat. Die „Sunday Times“ hatte am Wochenende berichtet, die WestLB und ihre Partner hätten rund 29,5 Milliarden Euro (57,7 Milliarden Mark) für den Unternehmensbereich geboten.
Die „Financial Times“ meldete am Montag, die hoch verschuldete British Telecom ziehe den Vorschlag in Betracht, habe es aber nicht eilig, den strategisch wichtigen Bereich abzustoßen. Der Zeitung zufolge sieht die WestLB-Offerte vor, dass British Telekom seine Kunden behalten kann. Das britische Unternehmen müsse nach einem Verkauf dann aber für die Nutzung des Festnetzes Miete bezahlen.
British Telecom kämpft seit dem vergangenen Jahr mit Milliardenschulden, die das Unternehmen unter anderem durch den Kauf der neuen UMTS-Mobilfunklizenzen angehäuft hat. Das Angebot des WestLB Konsortiums wäre bereits das zweite für das BT-Festnetz. British Telecom hatte in der vergangenen Woche bestätigt, dass eine Offerte eines Konsortiums aus US-Finanzgruppen im Wert von 12,9 Milliarden Euro vorgelegt wurde.
Bislang setzte BT zur Schuldenreduzierung vor allem auf milliardenschwere Immobilienverkäufe. Dadurch und mit Konstensenkungen verringerte sich die Schuldenlast von ursprünglich 48 Milliarden Euro auf zuletzt 27 Milliarden Euro. Zudem hatte das Unternehmen Mitte Juli eine Kooperation mit der Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) besiegelt, um die Milliarden-Kosten für den Aufbau der neuen UMTS-Netze in Deutschland und Großbritannien zu senken.
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