Was steckt hinter dem Kürzel HSCSD?
HSCSD ist eine Weiterentwicklung des Global System for Mobile Communication (GSM)-Standards, der auf einer Schaltkreis-Technologie beruht. Das Verfahren ermöglicht eine höhere Datenübertragungsrate, indem zwei oder mehr Sprachkanäle (jeweils 14,4 KBit/s) gebündelt werden. So soll der Handy-User mit seinem Notebook theoretisch Informationen mit bis zu 57,6 KBit/s über das GSM beziehen können. Die Geschwindigkeit entspricht der eines modernen V.90-Modems.
Bei den Betreibern stehen pro Funkkanal acht Zeitschlitze zur Verfügung. Das heißt, acht Handy-User teilen sich zeitversetzt einen Funkkanal. Da die Zusammenlegung von vier separaten Zeitschlitzen die maximale Nutzerzahl von vorher acht auf zwei mindert, sind die Provider mit HSCSD vor große Kapazitätsprobleme mit ihrem Netz gestellt. Daher lassen viele Anbieter diese GSM-Evolutionsstufe einfach aus und machen mit GPRS weiter.
Fazit:
Bei HSCSD besteht eine ständige Verbindung der zwei oder drei Leitungen zwischen dem Sender und Empfänger. Daher eignet sich diese Technik vor allem für schnellen Datenaustausch wie Videokonferenzen oder Multimedia-Anwendungen, als für Anwendungen wie E-Mail. Für solche Applikationen ist GPRS die bessere Wahl.
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