Zahlreiche Internet-Nutzer könnten am 14. Februar ein blaues Wunder erleben, wenn Amors Pfeil mehr als nur Liebesgrüße mit sich bringt: Virtuelle Valentinstagskarten, die häufig downloadfähige Musikdateien enthalten, können mehr als nur I LOVE YOU sagen. Grüße solcher Art sind oft mit digitalen Parasiten wie Lirva oder Sobig verseucht, warnt der Antivirenexperten Sybari.
Da Geschenke, Liebes- und Grußkarten zum Valentinstag erst in letzter Minute besorgt würden, böte das Internet eine einfache Möglichkeit, seinen Liebsten schnell einen romantischen elektronischen Gruß zu senden. „Angesichts der bevorstehenden Grußkartenwelle empfehlen wir unseren Kunden, rechtzeitig ein Dateifiltersystem einzusetzen“, so Miguel Canales, Product Manager Central Europe bei Sybari.
Im Februar 2001 hatte ein Nachfolger des ILOVEYOU-Virus zum Valentinstag tausende von Rechnern befallen. Mails mit dem Wurm wiesen den Betreff „Here you are ;-)“, „Here you have ;o)“ oder „Here you go ;-)“ auf. Im Anhang fand sich die Datei „AnnaKournikova.jpg.vbs“. Der Kournikova-Wurm wurde zu einem der berühmtesten seiner Art. Der aus den Niederlanden stammende Autor wurde sieben Monate später gerade mal zu 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, wiewohl die Schäden in Millionenhöhe lagen.
ZDNet offeriert ein Viren-Center mit aktuellen Informationen rund um die Gefahr aus dem Cyberspace, eine umfassende Sammlung aktueller Antiviren-Software und einen kostenlosem Live-Viren-Check. Der Online-Scanner durchforstet Dateien bis zu einer Größe von einem MByte nach diversen Schädlingen.
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