Nach den Plänen von Microsoft soll Kontakten, egal ob als Einzelperson oder als Gruppe, eine besondere Rolle in Longhorn zukommen. Denn Nutzer verwenden Computer meistens, um Aktivitäten oder Aufgaben zu erledigen, die mit anderen Nutzern oder Nutzergruppen wie Unternehmen oder Organisationen zusammenhängen. Bislang drehte sich bei Computern aber alles um Dateien und Applikationen.
Eines der großen Ziele von Longhorn ist es, die Zusammenarbeit und Kommunikation von Nutzern zu vereinfachen. Um dieser veränderten Situation Rechnung zu Tragen, werden Kontakte nicht mehr in Adressbüchern verwaltet, sondern direkt auf Dateisystemebene. Eine Person, ein Unternehmen oder eine Organisation wird als Datei repräsentiert. Diese wird im so genannten Contacts Explorer angezeigt.
Der Contacts Explorer soll als Datenspeicher für alles dienen, was in irgendeiner Form mit Kontakten zusammenhängt. So sollen E-Mail- und IM-Kontakte künftig nicht mehr an unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen Einstellungen gespeichert werden.
Der Contact Explorer ersetzt das Adressbuch. Quelle: Microsoft.
Dieser neue Ansatz soll außerdem die folgenden Möglichkeiten bieten:
Wie bei allen Datenbank-basierten Systemen sollten auch bei WinFS Redundanzen unbedingt vermieden werden. Im Bereich der Kontakte will Microsoft einen Contact Picker einsetzen. Dieser taucht immer dann auf, wenn mit Daten von Personen, beispielsweise E-Mail-Adresse, interagiert wird. Bei der Adressierung einer E-Mail springt ein kleines Fenster auf, das den direkten Zugriff auf die im Contact Explorer gespeicherten Kontakte bietet. Damit soll vermieden werden, dass die gleiche Person irgenwann beispielsweise als Bill Gates und William Gates im System geführt wird.
Der Contact Picker soll die Ent-stehung von Redundanzen ver-hindern. Quelle: Microsoft.
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