Der deutsche Internetprovider T-Online International hat im Geschäftsjahr 2003 seine Verluste deutlich reduzieren können. Gegenüber dem Vorjahr mit einem Verlust von 489,7 Millionen Euro musste das Unternehmen aktuell nur einen Verlust in Höhe von 37,7 Millionen Euro hinnehmen. Das teilte T-Online heute mit.
Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 18,1 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro gesteigert werden (2002: 1,57 Milliarden Euro). Beim Ergebnis vor Steuern erreichte T-Online mit 56,4 Millionen Euro den Break-Even. Im Vorjahr war ein Minus von 449,8 Millionen Euro angefallen.
Im vierten Quartal 2003 konnte T-Online sogar ein positives Konzernergebnis von 5,4 Millionen Euro nach Verlusten von 61,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal vermelden. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 504,2 Millionen Euro an. „Nach Jahren der Kostenlos-Kultur hat sich das Internet jetzt immer stärker als Vertriebsplattform für hochwertige Inhalte und Dienstleistungen etabliert“, kommentierte Thomas Holtrop, Vorstandsvorsitzender bei T-Online, das Ergebnis.
Grundlage für Umsatzwachstum und Reduzierung der Verluste ist nach Angaben von T-Online die steigende Kundenzahl sowie die intensivere Nutzung des Mediums Internet. Der Internetprovider konnte seine Gesamtkundenzahl um 7,3 Prozent auf 13,1 Millionen Kunden steigern. Besonders das Breitbandsegment überzeugte mit einer überdurchschnittlichen Zuwachsrate von 28 Prozent. Insgesamt besitzt T-Online nun 3,57 Millionen Breitbandkunden.
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