ZDNet: Wenn Sie von Markt sprechen: Wer verdient denn an Viren?
Hacker: Es gibt keinen Markt für Virenautoren, wenn Sie das meinen – aber auch Community will ich das nicht nennen.
ZDNet: Wie muss ich mir diese Virenautoren vorstellen – sind das, wie es vor ein paar Jahren noch geheißen hat, pubertierende Bengel mit Computerkenntnissen?
Hacker: Wir haben da so einen Standardspruch: Der typische Virenautor ist ein männlicher Weißer im Alter von 16 bis 24 Jahren ohne ausgeprägte soziale Kontakte. Sobald er in die Arbeit gehen muss und die Liebe entdeckt hat, hat er für diesen Quatsch keine Zeit mehr. Denn wenn das mit den Viren laufen soll, muss man einiges an Zeit und Energie rein stecken.
ZDNet: Das würde aber widerlegt durch den spektakulären Fall der Viren-Autorin Gigabyte.
Hacker: Die ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt: Die hat ihre Viren geschrieben um zu zeigen, dass nicht nur männliche Jugendliche Erreger in die Welt setzen können. Dass sie dennoch nicht besonders helle ist, hat sie bewiesen, indem sie sich für Interviews zur Verfügung gestellt hat. Sie hat ja auch Viren geschrieben, mit denen man Kokosnüsse auf den Kopf ihres Intimfeindes – ein Mitarbeiter von uns – werfen konnte. Das war wohl so eine Art Hassliebe. (Anmerkung der Redaktion: Im Sommer 2003 versandte sich die Malware W32/Coconut-A in Form eines Kokosnuss-Wurfspiels. Computeranwender waren aufgefordert, Kokosnüsse auf die Köpfe des mutmaßlichen belgischen Hackers Frans D. und des Senior Technology Consultant von Sophos, Graham Cluley, zu werfen, um Punkte zu machen.)
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