Insbesondere haben es die Anbieter auf den Stromverbrauch als Differenzierungsmerkmal abgesehen. Vergleichende Werbung zwischen Servern unterschiedlicher Marken sind an der Tagesordnung. Vor allem die Wattzahl ist eine gern genommene Größe, wenn es darum geht, die Konkurrenz als Umweltsünder zu brandmarken. Sicherlich ist die Wattzahl ein Parameter, mit der der Stromverbrauch des Rechners gemessen wird. Je weniger Watt ein Server hat, je weniger Strom verbraucht er.
Doch die Schlussfolgerung, dass von zwei vergleichbaren Servern von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichem Verbrauch derjenige „besser“ ist, der laut technischen Daten weniger verbraucht, kann trügen. „Bei der Angabe der Wattzahl muss immer eine Bezugsgröße angeben sein“, sagt Experton-Mann Schwab. „Eine einheitliche Messgröße die den tatsächlichen Verbrauch angibt, fehlt bislang noch.“
Derzeit arbeiten Prozessorschmieden wie AMD oder Intel gemeinsam mit den Serveranbietern Hewlett-Packard, Dell und Sun Microsystems sowie der US-Umweltbehörde EPA an einer Maßeinheit zur Messung der Energieeffizienz. Inhalt: Wie viel Prozent des Energieverbrauchs der Komponenten auch tatsächlich genutzt wird.
Wann ein Ergebnis diesbezüglich zu erwarten ist, steht allerdings noch in den Sternen. „Es wird wohl noch mindestens zwei bis drei Jahre dauern“, prognostiziert Schwab. Unterdessen stehen die CIOs beim Kauf neuer energieeffizienter Hardware vor einem Dilemma. Worauf ist denn nun zu achten, wenn es keine vergleichbaren Messgrößen gibt? „Die Hardware-Anbieter machen es den Unternehmen unnötig schwer, sich für das richtige Produkt zu entscheiden“, so Schwab.
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