Categories: Unternehmen

Portugiesische Qimonda-Tochter beurlaubt 800 Mitarbeiter

Die portugiesische Tochter des insolventen Speicherchipherstellers Qimonda hat 800 der insgesamt 1300 Mitarbeiter für ein halbes Jahr beurlaubt. Die Betroffenen erhalten in dieser Zeit zwei Drittel ihrer Löhne.

Außerdem würden 300 befristete Arbeitsverträge nicht mehr verlängert, teilte Qimonda in Porto mit. Somit verbleiben am Standort Vila do Conde in Porto nur noch 200 Mitarbeiter.

Die Produktion von Speicherchips wurde bereits Ende März eingestellt, nachdem die Zulieferungen durch die Schließung des Werks in Dresden ausblieben. Der Standort suche jetzt eigenständig nach einem rettenden Investor, heißt es. Das Unternehmen wolle versuchen, so viele Arbeitsplätze wie möglich vor Ort zu erhalten.

Das Angebot eines lokalen Unternehmens hatte die staatliche Investitionsagentur AICEP in der vergangenen Woche mit der Begründung abgelehnt, dass es an Garantien fehle und falsche Erwartungen geweckt worden seien. Falls der Standort in Porto endgültig schließt, will die Regierung Millionen von Fördergeldern zurückfordern.

ZDNet.de Redaktion

Recent Posts

Microsoft verschiebt erneut Copilot Recall

Die Entwickler arbeiten noch an weiteren „Verfeinerungen“. Windows Insider erhalten nun wohl eine erste Vorschau…

17 Stunden ago

GenKI im Job: Mitarbeitende schaffen Tatsachen

Laut Bitkom-Umfrage werden in jedem dritten Unternehmen in Deutschland private KI-Zugänge genutzt. Tendenz steigend.

19 Stunden ago

97 Prozent der Großunternehmen melden Cyber-Vorfälle

2023 erlitten neun von zehn Unternehmen in der DACH-Region Umsatzverluste und Kurseinbrüche in Folge von…

20 Stunden ago

„Pacific Rim“-Report: riesiges, gegnerisches Angriffs-Ökosystem

Der Report „Pacific Rim“ von Sophos beschreibt Katz-und-Maus-Spiel aus Angriffs- und Verteidigungsoperationen mit staatlich unterstützten…

23 Stunden ago

DeepL setzt erstmals auf NVIDIA DGX SuperPOD mit DGX GB200-Systemen

NVIDIA DGX SuperPOD soll voraussichtlich Mitte 2025 in Betrieb genommen und für Forschungsberechnungen genutzt werden.

23 Stunden ago

Latrodectus: Gefährlicher Nachfolger von IcedID

Latrodectus, auch bekannt als BlackWidow, ist auch unter dem Namen LUNAR SPIDER bekannt.

24 Stunden ago