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Google demonstriert voll funktionsfähiges selbstlenkendes Auto

Google hat in den USA den ersten voll funktionsfähigen Prototypen eines selbstlenkenden Autos vorgestellt. Es gleicht dem im Mai vorgestellten Vorabmodell ohne Lenkrad und Pedale, geht aber einem Post auf Google+ zufolge funktional weit darüber hinaus.

Selbstlenkendes Auto (Bild: Google)

Über die Feiertage werde man das Fahrzeug auf Teststrecken ausprobieren, schreibt Google. Gleichzeitig gibt es Entwarnung: Bei Versuchen auf öffentlichen Straßen habe immer ein menschlicher Fahrer die Möglichkeit, manuell einzugreifen, wie dies die kalifornische Gesetzgebung erfordere. Die übliche Reisegeschwindigkeit der Fahrzeuge beträgt rund 40 km/h.

Das von Google bereitgestellte Bild zeigt zumindest ein verbessertes Chassis, wenn auch mit geringer Bodenfreiheit. Die für die Wahrnehmung des Fahrzeugs zuständige Einheit auf dem Dach wirkt nun nicht mehr improvisiert, wie noch beim Prototypen vom Mai. Google zufolge hat damals nicht einmal das Licht funktioniert.

Googles Forschungslabor X Labs, das auch die Brille Glass konzipiert hat, kündigte selbstlenkende Autos erstmals 2010 an. Die softwaregesteuerten Fahrzeuge haben inzwischen mehr als 700.000 Testmeilen zurückgelegt. Das Konzept erinnert an Kurzgeschichten des Science-Fiction-Autors Isaac Asimov, der schon in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts über mehr Verkehrssicherheit durch Roboterautos spekulierte. Besonders alte und behinderte Menschen könnten profitieren. Automobilclubs hingegen befürchten eine Entmachtung des menschlichen Fahrers.

Vergangene Woche hatte Google mitgeteilt, es sei auf der Suche nach Autoherstellern, die als Partner an einer Einführung in den nächsten fünf Jahren mitarbeiten wollen. Außer ihm planen Nissan, General Motors und der Autoteilezulieferer Continental, selbstlenkende Autos bis 2020 auf die Straßen zu bringen. Auch Ford hat bereits einen Prototyp vorgestellt. Und Tesla Motors will bis 2016 ein System entwickeln, das 90 Prozent der üblichen Fahranforderungen erfüllt.

[mit Material von Richard Nieva, News.com]

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Florian Kalenda

Seit dem Palm Vx mit Klapp-Tastatur war Florian mit keinem elektronischen Gerät mehr vollkommen zufrieden. Er nutzt derzeit privat Android, Blackberry, iOS, Ubuntu und Windows 7. Die Themen Internetpolitik und China interessieren ihn besonders.

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