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Ubuntu-Smartphone Aquaris E5 HD jetzt weltweit erhältlich

Der spanische Hersteller BQ bietet sein Smartphone Aquaris E5 HD Ubuntu Edition sowie den etwas kleineren Vorgänger Aquaris E4.5 Ubuntu Edition jetzt weltweit an. Käufer in den USA müssen allerdings mit einer wesentlichen Einschränkung leben – mangels einer länderspezifischen Anpassung können sie keine schnellen Mobilfunkstandards nutzen.

Das Aquaris E5 HD Ubuntu Edition kostet 199,90 Euro (Bild: BQ).

„Jetzt können Sie unsere Aquaris Ubuntu Edition kaufen, wo immer Sie leben“, versprach Canonical-Partner BQ am Wochenende. Wie bisher schon in Europa sind Aquaris E4.5 für 170 Euro und Aquaris E5 für 200 Euro im Angebot. Dafür bietet der Hersteller eine preisadäquate Hardware, die bei beiden Modellen bis auf Größe und Auflösung des Displays zum guten Teil identisch ist.

Das 5 Zoll große IPS-Display des Aquaris E5 HD Ubuntu Edition löst 1280 mal 720 Bildpunkte auf und bietet eine maximale Helligkeit von 380 Candela pro Quadratmeter. Als Prozessor kommt ein Quad-Core-Modell von MediaTek auf Basis des ARM Cortex-A7 mit maximal 1,3 GHz Takt zum Einsatz. Er wird von einer Mali-400-GPU mit bis zu 500 MHz Takt und 1 GByte Arbeitsspeicher ergänzt. Mit 16 GByte sind doppelt so viel interner Speicher wie beim 4,5-Zoll-Modell verbaut. Er lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitern. Die rückseitige Hauptkamera bietet eine Auflösung von 13 Megapixeln, Dual-Blitz, Autofokus sowie Unterstützung von 1080p-Videos. Die Frontkamera mit f/2.0-Blende löst 5 Megapixel auf.

An Verbindungsmöglichkeiten unterstützt BQs Topmodell WLAN nach IEEE 802.11b/g/n, Bluetooth, UMTS mit HSPA+ und GPS – auf LTE müssen Käufer verzichten. Die weitere Ausstattung umfasst einen Micro-USB-Anschluss, eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Kopfhörer und einen 2500-mAh-Akku.

Ausgerechnet für Ubuntu-Enthusiasten in den USA ist das Angebot weniger interessant. Nicht nur LTE fehlt, vielmehr stimmen die vom E5 unterstützten UMTS-Frequenzen nicht mit den gebräuchlichen Frequenzbändern der führenden US-Netzbetreiber überein. Das bedeutet etwa in den Netzen von AT&T und T-Mobile USA, dass sie für mobile Datenübertragung nicht mehr als den wenig zeitgemäßen EDGE-Standard nutzen können. US-Interessenten dürften daher eher am MX4 Ubuntu Edition des chinesischen Herstellers Meizu interessiert sein, das auch über LTE verfügt, aber noch nicht in den Vereinigten Staaten angeboten wird.

Tester bescheinigen den Ubuntu-Smartphones von BQ und Meizu eine für den Preis recht ordentliche Hardware sowie ein innovatives Bedienkonzept. Bemängelt werden aber die noch relative geringe Zahl von Apps und häufige Ruckler. Canonicals Linux-Betriebssystem habe weiteren Optimierungsbedarf – die Geräte seien derzeit vor allem Entwicklern und Enthusiasten zu empfehlen.

[mit Material von Corinne Reichert, ZDNet.com]

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ZDNet.de Redaktion

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