Microsoft hat erneut einen Fehler in einem Update eingeräumt. Diesmal trifft es allerdings nicht nur Nutzer, die das Oktober-2018-Update installieren wollen oder bereits eingespielt haben, sondern praktisch alle unterstützten Builds von Windows 10. Sie haben im Rahmen des Oktober-Patchdays einen fehlerhaften Treiber für Audio-Lösungen von Intel erhalten.
Ende vergangener Woche schließlich bestätigten Microsofts Twitter-Support-Konto das Problem. Zusammen mit den Oktober-Patches wurde über Windows Update fälschlicherweise ein Intel-Audio-Treiber mit der Versionsnummer 9.21.0.3755 verteilt. Betroffenen Kunden riet das Unternehmen, den Treiber zu deinstallieren, um die Audiowiedergabe wiederherzustellen. Ein Microsoft-Entwickler veröffentlicht zudem in einem Blogeintrag eine Anleitung. Demnach trat der Fehler nur unter Windows 10 Version 1803 und neuer auf.
Seit Freitag bietet Microsoft zusätzlich ein Update für Windows Server 2016 und 2019 sowie Windows 10 Version 1709, 1803 und 1809 an. Laut zugehörigem Knowledge-Base-Artikel behebt das Update ein Problem mit dem Intel-Smart-Sound-Technology-Treiber, der über Windows Update oder manuell installiert wurde. Betroffene Nutzer können also entweder manuell per obiger Anleitung oder automatisch per Patch den fehlerhaften Treiber entfernen.
Fehlerhafte Updates brachten Microsoft zuletzt mehrfach harsche Kritik ein. Die Verteilung des Oktober-2018-Updates musste das Unternehmen vorübergehend einstellen, weil es unter bestimmten Umständen bei einigen Nutzern Dateien löschte. Besitzer von HP-Computern, bei denen ein bestimmter Windows-Treiber installiert ist, kämpfen zudem seit dem Oktober-Patchday mit Abstürzen. Für diesen Bug gibt es bisher noch keinen automatischen Fix. Aber auch diejenigen, bei denen das Oktober-2018-Update reibungslos installiert wurde, müssen sich auch nach Veröffentlichung des ersten kumulativen Updates mit einem lästigen Bug rumschlagen: Der Task-Manager zeigt weiterhin keine korrekten Werte für die CPU-Auslastung an.
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