Zwei amerikanische Verbraucherschutzorganisationen, Consumer Watchdog und Center for Digital Democracy, haben Bedenken gegen die Übernahme von AdMob durch Google geäußert. Sie schickten einen offenen Brief an die Aufsichtsbehörde FTC (Federal Trade Commission).
Die Verbraucherschützer befürchten, dass der Erwerb von AdMob Google eine Gelegenheit gibt, seine dominante Stellung bei der Suchmaschinen-Werbung auch auf den schnell wachsenden mobilen Bereich auszudehnen.
„Der mobile Bereich ist der nächste große Markt für die digitale Revolution. Ohne starke Konkurrenz und einen weitreichenden Schutz der Privatsphäre wird dieser dynamische und stark wachsende Bereich der Online-Wirtschaft abgewürgt“, meinen John Simpson von Consumer Watchdog und Jeffery Chester vom Center for Digital Democracy, die hinter dem Brief an die FTC stehen.
Der Kauf von AdMob durch Google war im November angekündigt worden. Die FTC hat bereits angekündigt, dass sie das 750 Millionen Dollar (520 Millionen Euro) schwere Geschäft untersuchen will.
Was die FTC genau untersucht, ist nicht klar. Laut Google könnte aber der Eingang weiterer Einwände den vorgesehenen Abschluss des Geschäfts um einige Monate verzögern.
Die Übernahme von AdMob durch Google führt nach Ansicht von Verbraucherschützern zu einer Konzentration im Online-Werbemarkt, die den Wettbewerb verhindert.
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