Nach Angaben des E-Mail-Sicherheits-Providers Blackspider hat sich im Juli die Anzahl der Phishing-Attacken auf Unternehmen im Vergleich zum Vormonat um 45 Prozent erhöht. Im vergangenen Monat konnte das Untenehmen 360.000 Phishing-Mails erfassen. Im Juni lag die Anzahl mit 250.000 deutlich niedriger.
Von den neuen Viren im Juli stelle sich besonders der Trojaner Win32.small in mindestens 6 Varianten als problematisch für die klassischen Antiviren-Lösungen dar. Die Variante Trojan-Downloader.Win32.small.arf zeigte sich am wirkungsvollsten und konnte ein Risikofenster von über 21 Stunden nutzen. In dieser Zeit, bevor Signaturen-Updates für die Antiviren-Programme bereitgestellt und eingespielt werden konnten, verbreitete sie sich nach Schätzungen von Blackspider in 1,7 Millionen E-Mails über Europa.
Des Weiteren erreichte Spam im Juli mit 77 Prozent aller E-Mails in europäischen Unternehmen den vorläufigen Jahreshöchststand. Demgegenüber sinkt der Anteil von Viren-E-Mails im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent.
Angeführt wird die monatliche Statistik bereits zum fünften Mal in Folge von Netsky.P.
Top 10 der versendeten Schadprogramme im Juli 2005:
- W32.Netsky.P
- Phish-BankFraud.eml.b
- W32.Mytob.DF
- W32.Mytob.EE
- W32.Mytob.ED
- Phish-BankFraud.eml.a
- W32.Mydoom.BU
- W32.Netsky.D
- W32.Mytob.EB
- W32.Mytob.EV
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