Nvidia hat ein Testlaufprogramm für seine Cloud-Technik GRID gestartet, um deren Möglichkeiten beim Betrieb virtueller Workstations zu demonstrieren. GRID ermöglicht die Ausführung grafikintensiver Anwendungen wie Autodesk AutoCAD auf jedem beliebigen Gerät über die Cloud.
Die Cloud-Technik ist praktisch zu allen führenden Virtual-Desktop-Infrastructure-Lösungen kompatibel. Zu Nvidias Partnern zählen HP, Dell, Citrix, VMWare und Microsoft.
Laut Milan Diebel, Produktmanager für Nvidia GRID, stellt der jetzt verfügbare Probelauf eine Möglichkeit für potenzielle Kunden und Interessenten dar, die Technik zu testen, ohne zuvor eine Private Cloud einrichten zu müssen. „Der größte Nachteil von Virtual Desktop Infrastructure ist, dass es viel Zeit und Geld benötigt, es intern zu demonstrieren“, so Diebel. Der Produktmanager verspricht, dass die Bereitstellung von Anwendungen über die Cloud dieselbe Performance liefert wie lokale Rechner für grafikintensive Software.
Der Probelauf steht zunächst nur in Nordamerika zur Verfügung. In Kürze soll er aber auch in Europa und der Region Asien-Pazifik starten. Aktuell wird lediglich Windows als Betriebssystem unterstützt. Versionen für Mac OS X und Linux sind laut Nivida in Planung.
Nach einer Registrierung haben Firmen 24 Stunden Zeit, um die Vorteile der Grafikbeschleunigung für virtuelle Desktops zu testen. Außer bereitgestellten Web- und Grafikanwendungen können sie auch eigene Programme installieren und evaluieren.
[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]
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