Der Halbleiterproduzent Intel (Wertpapierkürzel: INL) gab für 1998 einen Rekordumsatz bekannt. Die Einnahmen seien gegenüber 1997 um fünf Prozent auf 26,3 Milliarden Dollar gestiegen. Das ist der zwölfte Rekord-Jahresumsatz in Folge.
Wirklich freuen kann sich das Unternehmen allerdings nicht: Der deutliche Rückgang des Gewinns um 13 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar läßt keinen Platz für Euphorie.
Dank eines starken vierten Quartals konnte die Prozessorenschmiede allerdings die Erwartungen der Analysten leicht übertreffen. Von Oktober bis Dezember ’98 erzielte Intel einen Gewinn von 2,1 Milliarden Dollar, das ist ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz legte um 17 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar zu.
Seinen Gesamtumsatz hat Intel zu 28 Prozent (Vorjahr: 27 Prozent) in Europa, zu 45 (44) Prozent in den USA, zu 20 (19) Prozent in Asien und nur noch zu sieben (zehn) Prozent in Japan erzielt.
Kontakt: Intel, Tel.: 089/991430
Intel-Gewinn fällt trotz Rekordumsatz
Zwölfter Jahresrekord in Folge / Profit sinkt um 13 Prozent
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