America Online (AOL; Börse Frankfurt: AOL) hat in den USA eine neue Version 3.0 seines Chat-Programms Instant Messenger herausgebracht. Neue Features sind unter anderem ein Aktien- und Nachrichtenticker und Möglichkeiten zum Versenden von Grafiken.
Weitere neue Funktionen erlauben die Wahl einen Screen-Namens mit bis zu 16 Zeichen, außerdem kann man jetzt das Programm zu seiner Standard-Chat-Software machen.
AOL sagt, man hätte bereits seit einiger Zeit an der neuen Version gearbeitet, allerdings sei der Zeitraum der Veröffentlichung gut gewählt. Microsoft und AOL befinden sich seit einiger Zeit in einem Messenger-Krieg (ZDNet berichtete).
„In Deutschland arbeiten wir noch an der Lokalisierung der Version 2.0“, sagte AOL-Pressereferent Alexander Adler gegenüber ZDNet. „Wir hoffen, daß wir sie bald herausbringen können.“ Die neue englischsprachige Version kann man von der US-Site www.aol.com beziehen. Sie funktioniert auch in Deutschland.
Der Krieg zwischen AOL und Microsoft hatte seinen Ursprung in einer von AOL nicht erwünschten Verbindung des frisch veröffentlichten Microsoft-Messenger-Service mit der AOL-Software Instant Messenger. Nutzer des Microsoft-Programms sollten den AOL-Messenger-Nutzern Nachrichten und Telegramme schicken können. Zuvor mußten sie aber beim MSN-Programm ihre AOL-Screennamen und Paßwörter eingeben. AOL veränderte sein System daraufhin so, daß die Verbindung unmöglich wurde.
Kontakt: AOL-Hotline Deutschland, Tel.: 01805/313164
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