„Ich bin in vielen Berichten falsch zitiert worden“, meinte Linus Torvalds bezugnehmend auf einige Meldungen, in denen Torvalds angeblich das Betriebssystem Mac OS X schlecht machte.
„Diese Kommentare habe ich niemals über OS X abgegeben“, beteuerte Torvalds. Die Artikel beziehen sich zumeist auf seine erste Autobiografie, die wie angekündigt am 15. Mai unter dem Titel „Just for Fun – The Story of an Accidental Revolutionary“ („Die Geschichte eines Revolutionärs aus Zufall“) auf dem US-Markt erscheinen soll (ZDNet berichtete).
Das Buch enthält etwas Kritik zum Microkernel-Design Mach, auf dem Mac OS X basiert. Der Vater von Linux fühlt sich nun mißverstanden und beteuert vielmehr, dass der neue Kernel ein großer Schritt vorwärts ist. Gleichzeitig erklärte er: „Alles Interessante an OS X befindet sich außerhalb des Kernels: Dass, was die Macs so speziell macht, ist nicht das OS an sich, sondern die Benutzeroberfläche und die leichte Bedienbarkeit. Und dass hat wirklich sehr wenig mit Mach zu tun,“ sagt er.
Obwohl Torvald OS X nicht direkt schlecht gemacht hat, ist er dennoch nicht über die Angriffe empörter Anwender überrascht. „Technikleute werden viel zu ernst genommen. Meiner Meinung nach sollten sich die Anwender ihre eigene Meinung bilden“, so Torvalds.
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