Intel (Börse Frankfurt: INL) will sich ab Herbst verstärkt auf dem Home-Entertainment-Markt Anteile gewinnen. Wie man bereits Ende des vergangenen Jahres bekräftigt hat, wollen der Chip-Gigant und Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) die Rechner in eine Art Unterhaltungszentrum im Wohnzimmer umwandeln. Ein Teil der Strategie soll mit der Massen-Vermarktung der billigen Pentium 4-Prozessoren zusammen mit günstigen, weil SDRAM-kompatiblen Chipsets geschehen.
Des weiteren wird laut dem Vize-President für die Vermarktung von Mikroprozessoren bei Intel, Anand Chandrasekher, am 27. August der 2 GHz Pentium 4 auf den Markt kommen. Die Gerüchteküche besagt, dass Intel einen Tag vorher umfangreiche Preissenkungen bei seinen bestehenden Modellen verkünden wird.
„Digitales Video wird einen großen Sprung vorwärts machen“, erklärte Chandrasekher weiter. „Es wird wirklich viele Firewire-Geräte auf dem Intel Developer Forum geben.“ Dieses wird vom 27. bis 30. August in San Jose, Kalifornien, stattfinden. Außer den Chipneuheiten wird die „Serial ATA Working Group“ die finale Version ihrer ATA-Spezifikation vorstellen. Diese soll einen schnelleren Datentransfer zwischen Komponenten wie dem CD-RW-Laufwerk oder den Festplatten sowie dem Prozessor erlauben. So soll die Leistung des PCs verbessert werden.
Nicht zuletzt wird Intel voraussichtlich erstmals Details über „Banias“, den ersten Notebook-Prozessor des Unternehmens in der Öffentlichkeit verkünden. Die CPU wurde nach einer archäologischen Ausgrabungsstätte in Israel benannt und soll zwar mit derselben Software wie ein normaler Pentium-Chip ausgestattet sein, aber weniger Strom verbrauchen und Notebook-kompatible Features aufweisen. Laut dem Geschäftsführer von Intels Abteilung mobile Produkte, Frank Spindler, wird der Prozessor im Jahr 2003 auf den Markt kommen.
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Intel, Tel.: 089/991430 (günstigsten Tarif anzeigen)
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1 Kommentar zu 2 GHz-Pentium 4 kommt am 27. August
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2 GHz Pentium 4
Boah, 2 GHz, da sollte mal sich langsam mal Gedanken über das Material für die Gehäuse machen; der Schmelzpunkt von Kunststoff müsste nun eigentlich überschritten sein. Es bietet sich natürlich auch die Möglichkeit an, den PC im Keller aufzustellen und an das Heizungssystem anzuschließen, das senkt dann die heimischen Betriebskosten und die Ausgaben für Ohrenstöpsel und Kopfschmerztabletten gegen Lüfterlärmschädigungen.
Wann kommt Intel wohl endlich von seiner "Mantafahrermentalität" weg?