Maxdata (Börse Frankfurt: MXA) sieht „aufgrund fehlender Konjunkturimpulse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2002 keine spürbare Erholung des IT-Marktes“. Das Unternehmen hat am heutigen Montag morgen die Umsatz- und Gewinnzahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Demnach stehen Einnahmen von 128 Millionen Euro in den Büchern, vor einem Jahr waren es noch 159 Millionen Euro. Das EBIT brach um 94 Prozent von 3,6 Millionen auf 200.000 Euro ein.
Aufgrund der zurückliegenden Monate hält der Vorstand das ursprünglich anvisierte Umsatzziel von rund 750 Millionen Euro für „kaum noch erreichbar“. Hauptgrund dafür sei die drastische Abschwächung des Dollars in Verbindung mit der konjunkturell anhaltenden Nachfrageschwäche.
Aktuell sehe man für die Margenentwicklung aber keine Gefährdung. Im dritten Quartal rechnet die Firma deshalb mit einem EBIT in der Bandbreite von zwei bis 2,5 Millionen Euro, im vierten Quartal zwischen fünf und sechs Millionen Euro.
Die Aktie des Unternehmens verlor gegen den Trend deutlich um fünf Prozent auf unter vier Euro. Vor einem Jahr kostete der Anteilsschein mehr als das Doppelte.
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