Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) arbeitet derzeit an einem Design für Blade-Desktops. Dabei handelt es sich um Arbeitsrechner, die im Serverraum einer Firma untergebracht werden. Am Arbeitsplatz findet der Angestellte lediglich den Desktop sowie die Eingabemedien wieder. Der Vorteil dieses Konzeptes liegt nach Ansicht der HP-Ingeneure in der leichteren Verwaltung und Wartung der Rechner.
Diese Überzeugung wird auch von Analysten gestützt. Blades „verringern die Verwaltungskosten“, erklärte etwa Bob Sutherland, Analyst von Technology Business Research. Dadurch werde „es einfacher für die Administratoren, ein abgestürztes System wiederherzustellen“. Allerdings schätzt er die tatsächliche Nachfrage nach solchen Blades für eher gering ein. Möglicherweise wären Thin Clients, also Netzrechner ohne eigene Festplatte, besser für Unternehmen geeignet.
HP selbst wollte sich zu den Aussagen aus dem Umfeld des Unternehmens nicht äußern. Die Quellen berichteten, der Blade-Desktop werde bis in einem Jahr offiziell vorgestellt.
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