Mit Beginn der Massenfertigung des KT600 will Hersteller VIA seine führende Rolle bei Athlon-Chipsätzen weiter ausbauen. Dies ist auch dringend nötig, da in letzter Zeit immer mehr Mainboard-Hersteller den Nvidia-Chipsatz Nforce2 als Basis für leistungsfähige Athlon-Boards gewählt haben. Auch AMD wählte ein Nforce2-Board als Plattform für die Vorstellung des Athlon XP 3200+ mit FSB400.
Mit dem KT600 unterstütz VIA nun ebenfalls den neuen FSB-Takt des Athlons. Zusätzlich bietet der KT600 als erster Athlon-Chipsatz die Integration eines Raid-Controllers für Serial ATA (SATA)-Festplatten. Hinsichtlich Performance dürfte der neuen VIA-Chipsatz dem Nforce2 allerdings unterlegen sein. Trotz verbesserter Speicherzugriffstechnik (FastStream64), bietet der KT600 lediglich ein Single-Speicherinterface mit einer maximalen Transferleistung von 3200 MByte pro Sekunde, während der Nforce2 von Nvidia dank eines zwei-kanaligen Speicherinterface die doppelte Leistung erzielt.
Weitere Informationen zum Athlon XP 3200+ und FSB400 bietet folgender Beitrag: AMD Athlon XP 3200+ mit FSB400 und Nforce2
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