Security-Researcher Tri Huynh, der bereits Anfang Dezember ein Sicherheitsloch im Yahoo Messenger entdeckte, meldet erneut eine Schwachstelle in der weit verbreiteten Konferenz-Software.
In einem Posting auf der „Full-Disclosure“ Mailing-Liste für sicherheitsrelevante Themen beschreibt Huynh, wie bei der Dateitransfer-Funktion im Messenger ein Pufferüberlauf verursacht werden kann. Dieser könnte Angreifern das Ausführen von schädlichem Programmcode auf dem Zielsystem ermöglichen. Betroffen seien die Messenger-Versionen bis einschließlich 5.6.0.1351.
Nach Huynhs eigenen Angaben habe er Yahoo über das Problem informiert. Obwohl auf der Yahoo Messenger Homepage bislang noch kein Hinweis zu der Sicherheitslücke zu finden ist, habe die Firma bereits eine aktualisierte Version des Messengers (5.6.0.1358) zum Download bereitgestellt. Die neue Version beseitige das beschriebene Sicherheitsloch, und sei somit allen Anwendern der Software zu empfehlen.
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