Der niederländische Telekomkonzern KPN streicht in diesem Jahr 800 Stellen in seinem Festnetz-Telefonbereich. Dabei seien 300 Entlassungen in der Zentrale nicht zu vermeiden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Den Haag mit.
Die übrigen 500 Arbeitsplätze würden über natürlichen Verlauf frei. Der Stellenabbau wird mit Plänen für effizientere Arbeitsweise und Einführung neuer Technologien begründet.
Der niederländische Telekommunikationskonzern hat im dritten Quartal einen geringeren Gewinn als erwartet erwirtschaftet. Zu KPN gehört der deutsche Mobilfunkbetreiber E-Plus. KPN gab im November einen Reingewinn von 172 Millionen Euro verglichen mit 38 Millionen Euro vor einem Jahr bekannt.
Von Reuters befragte Analysten hatten jedoch 206 Millionen Euro erwartet. Der Umsatz habe 3,082 Milliarden Euro betragen, so das Unternehmen damals. Die Dividendenzahlung solle 2003 mit 0,12 Euro je Aktie wieder aufgenommen werden.
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