Für die Leistungseinordnung des stärksten Intel-Prozessors aus der 6xx-Reihe (Pentium 4 660 mit 3,6 GHz) zieht ZDNet den Athlon 64 4000+ heran. Beide Prozessoren kosten mit etwas über 600 Dollar ungefähr gleich viel.
Als Testsystem dient für die P4-Prozessoren das Intel-Board 925XCV, das mit 1 GByte DDR2-Speicher 533 MHz ausgestattet wird. Für den Athlon wird das Asus-Board A8N-SLI verwendet, das ebenfalls mit 1 GByte Speicher (DDR400) ausgestattet ist. Die sonstigen Ausstattungsmerkmale sind identisch und bestehen aus der MSI-Grafikkarte Geforce 6600GT und der Maxtor-Festplatte Maxline III 250GB SATA.
Für die Benchmarks werden in erster Linie aktuelle Programme herangezogen, die in einem typischen Digital-Home-PC zur Anwendung kommen. Zusätzlich werden auch derzeit verfügbare 64-Bit-Programme zum Leistungsvergleich herangezogen. Einige Tests werden auch parallel durchgeführt, um somit etwas über die Multitaskingfähigkeit der Prozessoren zu erfahren. 3D-Spiele dürfen natürlich nicht fehlen: Hier verwendet ZDNet die Klassiker des letzten Jahres: Doom3, Far Cry und Half Life 2.
Hauptsächlich werden die Leistungsmessungen mit Windows XP Professional x64 Edition RC2 (Build 1433) durchgeführt. Lediglich die Erstellung einer HTML-Bildergalerie mit Jalbum erfolgt mit dem 32-Bit-Windows-Betriebssystem, da diese Applikation eine Java Virtual Machine voraussetzt, die es für die 64-Bit-Plattform noch nicht gibt. ZDNet hat im Vorfeld des Tests zahlreiche Hersteller bezüglich 64-Bit-Software kontaktiert. Leider war die Resonanz nicht besonders groß. Trotzdem werden bei diesem Leistungsvergleich auch einige 64-Bit-Appliklationen berücksichtigt, die sich allerdings zum großen Teil noch im Beta-Status befinden.
|
Neueste Kommentare
Noch keine Kommentare zu Power fürs digitale Zuhause: Pentium 4 660 im Test
Kommentar hinzufügenVielen Dank für Ihren Kommentar.
Ihr Kommentar wurde gespeichert und wartet auf Moderation.