Gericom hat im Krisenjahr 2004 seine Verluste reduziert. Der Umsatz ist allerdings von 445 auf 375 Millionen Euro gesunken. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich von minus 20,7 auf minus 1,6 Millionen Euro.
Insbesondere beim Aufbau des Geschäftsfelds Home Entertainment zum zweiten Standbein des Konzerns sei man erfolgreich gewesen, so das Linzer Unternehmen. Mit Produkten wie LCD- und Plasma-TV Geräten, Monitoren und digitalem Zubehör sei 2004 bereits 42 Prozent des Umsatzes erzielt worden. Hauptmarkt blieben dabei Deutschland und Österreich, wo zwei Drittel aller Erlöse erwirtschaftet worden seien.
Der Auftragsbestand lag Ende Dezember bei 67,5 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es noch 23 Prozent weniger. Gericom war im letzten Jahr in die Krise geschlittert und hatte vor sieben Wochen bekannt gegeben, die eigene Notebook-Produktion am Standort Linz aufzugeben. Mitte Februar hat der Notebook-Hersteller ein Joint Venture mit SVA Information Industry aus Shanghai gegründet.
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