So langsam entwickelt sich Wimax zur Versorgung von DSL-freien Gebieten mit Breitband-Internet zu einer ernstzunehmenden Option. Weltweit sind zahlreiche Tests angelaufen und auch die Deutsche Telekom will aktiv werden. Die Zukunft der Technologie bei der Anbindung mobiler Clients wie Laptops ist laut Analysten aber mit großen Fragezeichen versehen.
Chris Taylor von Strategy Analysis geht bis 2009 von rund 20 Millionen feststehenden Wimax-Installationen weltweit aus. Die Analyse der Beschaffungskosten und Business-Modelle habe ergeben, dass sich in diesem Bereich ein bescheidener aber gesunder Markt für Chips und Equipment bilden wird.
Besonderes Interesse herrscht derzeit an Wimax 802.16e, das zur Anbindung von mobilen Clients wie Notebooks, PDAs oder Smartphones entwickelt wurde und deutlich höhere Datenraten als 3G-Netze wie UMTS liefern soll. Strategy Analysis warnt aber vor zu großem Optimismus.
So seien die noch nicht fertig gestellte Spezifikation, Probleme im Bereich der Akkulaufzeiten entsprechender Geräte und der bevorstehende Wettbewerb mit Mobilfunknetzen der vierten Generation mögliche Faktoren, die die Entwicklung bremsen könnten.
Julian Grivolas vom Analystenhaus Ovum argumentiert ähnlich, sieht das drängendste Problem aber in dem noch nicht fertig gestellten Standard. Interessierte Provider würden derzeit eher abwarten. Eine Klärung der 802.16e-Roadmap sei daher zwingend notwendig.
Weitere Informationen zum Thema bietet der Beitrag
„Wimax: Wird DSL bald überflüssig?“.
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