Microsoft will seine im März erstmals abgehaltene Security-Konferenz „Blue Hat“ künftig zwei Mal im Jahr durchführen. Auf dem Event demonstrierten Hacker und Sicherheitsexperten die Schwachstellen in Microsoft-Produkten.
„Wir wollen versuchen, sie zwei Mal im Jahr durchzuführen“, so Stephen Toulouse, Program Manager in Microsofts Security-Abteilung. „Es hatte große Vorteile für unsere Entwickler“, so Toulouse weiter.
Der von Microsoft verwendete Name Blue Hat ist eine Abwandlung der Bezeichnung der bekannten Security-Konferenz Black Hat, die in der letzten Woche in Las Vegas stattfand. Bei der ersten Microsoft-Konferenz stand die Sicherheit von Windows im Mittelpunkt, künftige Events könnten auch Office oder MSN einschließen.
Bei den Security-Experten scheint Blue Hat gut anzukommen. So berichtet Toulouse von zahlreichen Interessenten für eine Veranstaltung, die während der Black Hat-Konferenz letzte Woche abgehalten wurde.
Security-Experte Dan Kaminsky hat an der Blue Hat-Konferenz teilgenommen und zeigt sich zufrieden. „Es ist toll, etwas reklamieren zu können und jemanden zu haben, der die Verantwortung übernimmt.“ Zudem hätten die Redmonder ein offenes Ohr für die Hinweise der Community. Microsoft setze alle offensichtlichen Dinge bereits um.
Der engere Kontakt mit der Security-Community ist Teil der Anstrengungen des Unternehmens, seine Reputation im Bereich Security aufzupolieren.
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