In Südkorea ist ein 28-Jähriger tot zusammengebrochen, nachdem er 50 Stunden nahezu durchgehend Starcraft gespielt hat. Der Mann hat während seiner Marathon-Session nicht geschlafen und kaum gegessen, teilte die Polizei mit. In Südkorea ist Online-Gaming dank der weit verbreiteten Breitband-Verbindungen sehr beliebt. Die Spiele werden im Fernsehen übertragen und professionelle Spiele sind in Südkorea populär wie Pop-Stars.
Der Polizei vermutet, dass das Herz des Spielers auf Grund der Erschöpfung versagt hat. Er konnte noch ins Krankenhaus gebracht werden, verstarb aber kurze Zeit später. Laut Polizei ist bisher nicht bekannt, ob der Südkoreaner an einer Herzschwäche gelitten hat. Die BBC berichtet, dass er kürzlich seinen Job verloren hat, nachdem er nicht zur Arbeit erschienen ist um Starcraft zu spielen.
Online Computerspiele sind einer der am schnellsten wachsenden Bereiche der Unterhaltungsbranche. Die Spieler tauchen schnell in die virtuelle Welt ein und können Stunden lang nicht aufhören. Besonders beliebt sind „Massively Multiplayer Online Role Playing Games“ (MMORPGs), bei denen tausende Spieler in einer gemeinsamen Fantasy- oder Science-Fiction- Welt aufeinander treffen.
In Südkorea sind mehr als 15 Millionen Menschen bei Online-Games registriert, das entspricht 30 Prozent der Bevölkerung. Das Land veranstaltet die jährlichen World Cyber Games. Professionelle Spieler sind populäre Stars in Südkorea und können durch Sponsorenverträge bis zu 100.000 Dollar pro Jahr verdienen. Die Berichte über Spieler, die zehn bis 15 Stunden täglich vor dem Computer verbringen, nehmen zu. Experten empfehlen, schon vor dem Beginn der Spiel-Session fixe Pausen einzuplanen.
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3 Kommentare zu Südkoreaner stirbt nach 50-stündiger Game-Session
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naja
hab selbst schon mal 32 stunden am stück gespielt und ganz ehrlich : das essen vergisst man dabei :) pech gehabt würd ich mal sagen !!!
Schlechte Sache
Er kann zwar nix dafür aber jetzt wird das geplante Gaming-Verbot noch durch solche Aktion verstärkt. Die Politiker die das durchbringen wollen werden sich mit vergnügen darauf stürzten.
Feedback..
Heftig, und wahrscheinlich nicht ohne Nachwirkungen auf den Ruf der gesamten Gamer-Szene