Intellectual Ventures wehrt sich mit drei Patentklagen gegen namhafte Sicherheitsanbieter sowie Speicher- und Chiphersteller. Darunter sind McAfee, Symantec und Hynix. Das vom früheren Microsoft-CTO Nathan Myhrvold gegründete Unternehmen hat die Klagen bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Delaware eingereicht.
Check Point Software Technologies, McAfee, Symantec und Trend Micro wirft Intellectual Ventures Verstöße gegen insgesamt vier Patente vor, die Techniken zur Virenbekämpfung und Internetsicherheit beschreiben.
Außerdem beschuldigt es Elpida Memory und Hynix Semiconductor, mit ihren Flash- und DRAM-Speicherprodukten zwischen fünf und sieben Schutzrechte zu verletzen. Mit der dritten Klage geht das Unternehmen gegen drei Hersteller von FPGAs (Field Programmable Gate Array) vor – Altera, Lattice Semiconductor und Microsemi Corp. Sie sollen gegen bis zu fünf Patente verstoßen.
Vertreter der Sicherheitsfirmen sagten, sie könnten vor Abschluss einer Prüfung der Klagen keine Stellungnahme abgeben. Nachfragen von ZDNet bei den anderen Beklagten blieben unbeantwortet.
Das Geschäftsmodell von Intellectual Ventures basiert auf dem Kauf oder der Entwicklung von Patenten, die es dann an andere Unternehmen lizenziert. Den Klagen zufolge hat das Unternehmen die Beschuldigten im Vorfeld zum Kauf von Lizenzen aufgefordert, was diese abgelehnt hätten. Intellectual Ventures wurde 2000 in Bellevue im US-Bundesstaat Washington gegründet. Ursprünglich sollte in Erfindungen investiert werden.
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