Qualcomm hat eine neue Alternative zu herkömmlichen SIM-Karte entwickelt. Im Gegensatz zur eSIM, die als digitaler Nachfolger der physischen SIM-Karte gilt und einen eigenen Chip nutzt, ist die iSIM von Qualcomm im Smartphone-Prozessor integriert.
Ähnlich wie die eSim (Embedded SIM) soll die iSIM (Integrated SIM) eine digitale Verwaltung von Mobilfunkprofilen ermöglichen. Laut Qualcomm soll dies zu niedrigeren Kosten und mehr Effizienz führen. Zudem wird die Zahl der Komponenten reduziert und damit auch weniger Platz im Smartphonegehäuse benötigt.
iSIM auch für Internet of Things geeignet
Darüber hinaus sollen iSIMs weniger Strom verbrauchen als eSIMs. Qualcomm positioniert die iSIM somit auch als ideale Ergänzung für Geräte des Internets der Dinge (IoT).
Vom Branchenverband GSMA wurde die von Qualcomm zusammen mit Thales entwickelte iSIM bereits offiziell zertifiziert. Die Security Certification2 soll gewährleisten, dass die iSIM dieselben hohen Standards für Cybersicherheit und eine flexible Konnektivität unterstützt wie die jüngste eSIM-Generation.
Die erste mobile Plattform mit einer kommerziell nutzbaren iSIM ist laut Qualcomm der Snapdragon 8 Gen 2. Eine Untersuchung von Kaleido Intelligence kommt zu dem Schluss, dass bis 2027 rund 300 Millionen iSIMs ausgeliefert werden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Investition in hochsichere Prozessor-Hardware in Zusammenarbeit mit Thales die von der GSMA geforderten Sicherheits- und Funktionsstandards für den Anwendungsfall Remote Provisioning UICC erreichen konnten. Wir glauben, dass ein in den Host-Prozessor integriertes manipulationssicheres Element innovative Anwendungsfälle in vielen Märkten und Produktsegmenten effizient ermöglichen kann“, sagte Ziad Asghar, Senior Vice President of Product Management bei Qualcomm.
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