Microsoft hat gestern beim Landgericht München I eine einstweilige Verfügung gegen die HHS Usedsoft GmbH erwirkt. Microsoft stört sich an zwei Behauptungen in einem Anschreiben an IT-Beschaffungsstellen der öffentlichen Hand. Usedsoft wird gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch einlegen.
Usedsoft-Geschäftsführer Peter Schneider sieht die einstweilige Verfügung lediglich als „Trotzreaktion und Ablenkungsmanöver“ von Microsoft: Wahrscheinlich nicht zufällig beantragte Microsoft die Verfügung just an dem Tag, an dem auch ein Urteil des Landgerichts München I vom 4. April 2008 rechtskräftig wurde. Darin hatte das Gericht entschieden, „dass der Verkauf beziehungsweise die Veräußerung einzelner Microsoft-Software-Lizenzen, die zuvor im Rahmen von Volumenlizenzverträgen abgegeben worden waren, auch ohne Zustimmung von Microsoft im Grundsatz wirksam möglich ist.“
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